Wald

Buochser Wald

Bewirtschaftete Waldfläche: 355 ha
Eine grosse und vielfältige Aufgabe der Genossenkorporation ist wohl in der Bewirtschaftung der Wälder, Investitionen in Aufforstungen und die Pflege der Landschaft. Hier werden im Interesse der Gemeinschaft grosse Leistungen erbracht, die beispielsweise der Natur oder dem Tourismus sehr zu Gute kommen.

Die Schutzwaldpflege ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit

Im Umgang mit den Naturgefahren gibt es keine absolute Sicherheit, es bleibt immer ein Restrisiko. Der Schutz vor Überschwemmungen ist eine gemeinsame Aufgabe von verschiedenen Stellen.
 
Der Forstbetrieb der Üertekorporation Dallenwil führt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wald und Energie im Buochser Wald die notwendigen Arbeiten zum Schutz des darunterliegenden Siedlungsgebietes aber auch für die Freizeitnutzung umsichtig und fachkompetent aus.

2006 wurde die Zertifizierung des FSC und Q Label’s eingeführt.
2009 fand eine Rezertifizierung des FCS-Labels statt.
 

Mitgliedschaft
 
  Waldwirtschaftsverband Nidwalden 
Forstverein Nidwalden
 
Verantwortlich allgemein
 
  Richard Barmettler, Genossenrat
Tel. 041 620 38 89
 
Brennholz
 
 

Bestellung bei 

Toni Zimmermann
Transporte
6374 Buochs

Natel 079 642 21 67

Waldstrassen
 
 

Die Waldstrassen sind nur mit einer Bewilligung befahrbar.
Fahrbewilligung sind im Büro Seefeld 7 erhältlich. Voranmeldung erwünscht, Tel. 041 620 07 55.

 
Für Biker und Spaziergänger steht das Waldstrassennetz mit rund 10 km frei zur Verfügung. Begehung auf eigene Gefahr.

 

 

Waldhütten
 
 

Forsthütte im Bannwald (keine Vermietung)

 
Forsthütte Stutzboden


Vermietung: Edi Barmettler, Hugen, Buochs
Tel. 041 620 39 82
 


 

Waldreservat Untere Nas (Gemeindegebiet Ennetbürgen)

Die Naswaldungen wurden im Jahr 1619 zwischen den Korporationen Beckenried, Buochs und Ennetbürgen aufgeteilt. Sie galten bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts dank der Seelage als gut erschlossen. Das Holz wurde mit dem Nauen über den See abtransportiert. Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts war der Südhang eine beliebte Ziegenweide, und durch den Weidgang wurden die sonnigen Bereiche des Naswaldes in dieser Zeit zusätzlich licht gehalten.
  
In den letzten Jahrzehnten wurde der Naswald dank seiner milden, sonnigen und landschaftlich attraktiven Lage zunehmend beliebt für den extensiven Wander- und Erholungsbetrieb.
 
Nachdem in den 1970er Jahren der Holztransport über den See zu teuer geworden war, wurde die Erschliessung des Naswaldes mit einer Waldstrasse geprüft, jedoch aus Kostengründen verworfen. Nach mehreren Sturm- und Schneedruckereignissen in den 1980-er Jahren haben die Korporationen Beckenried, Buochs und Ennetbürgen im Jahre 1993 ein Moratorium in der Bewirtschaftung des Naswaldes beschlossen.
 
Dieser Gesinnungswandel erlaubte es auch, das Thema eines möglichen Waldreservates zu lancieren. 2009 wurde der Naswald ins Waldreservatskonzept Nidwalden aufgenommen (Objekt 203) und im Jahr 2010 in ein Naturschutzreservat überführt.